Alberthafen bringt immer mehr Waren auf die Schiene
Der Dresdner Alberthafen investiert fünf Millionen Euro in einen neuen Umschlagplatz. Für den sogenannte TrailerPort war am Dienstag erster Spatenstich, er entsteht bis Juni 2024 auf der Südseite des Hafens.
Schon jetzt werden hier jährlich etwa 25.000 LKW-Sattelauflieger von der Straße auf die Schiene verladen. Künftig sollen es noch mehr werden, denn die Nachfrage nach umweltschonenden Bahntransporten steigt.
Von Dresden aus werden vor allem Waren aus Sachsen, Böhmen und Südosteuropa in Richtung Skandinavien transportiert.
Auf einer Fläche von insgesamt 18.000 m² entsteht sowohl eine Be- und Entladezone, als auch eine Abstellzone für etwa 100 Trailer. Im neuen TrailerPort sollen nach Angaben der Betreiber zukünftig bis zu 20 Ganzzüge pro Woche im 3-Schicht-System abgefertigt werden. Derzeit sind es bis zu 10 Ganzzüge pro Woche im 2-Schicht-System.
Im Alberthafen werden seit 2021 Lkw-Verkehre von Südosteuropa nach Skandinavien auf einer Strecke von rund 400 Kilometern von der Straße auf die Schiene verlagert. Mit der neuen Umschlaganlage können künftig bis zu 42.000 Trailer pro Jahr umgeschlagen werden.
