• Mit einer neuen Methode könnte das massen­hafte töten von männli­chen Küken verhin­dert werden. (Foto: dpa)

Agrarminister Schmidt auf Besuch in Leipzig - weiteres Geld für Hühnerei­forschung zugesichert

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Leipzig -

Die massen­hafte Tötung von männli­chen Küken soll beendet werden. Am Montag­vor­mittag haben Wissen­schaflter der Uni Leipzig und Bundes­agrar­mi­nister Chrisitan Schmidt eine neue Methode zur Geschlechts­be­stim­mung im Ei vorge­stellt.

Dabei wird recht früh mittels DNA-Probe das Geschlecht bestimmt und entspre­chend aussor­tiert. So wird verhin­dert, dass männliche Küken schlüpfen und später vernichtet werden.

Die Forschungen sind soweit abgeschlossen, bis Ende kommenden Jahres soll ein Prototyp für die Lebens­mit­tel­in­dus­trie entwi­ckelt werden. Schmidt sicherte dafür weitere finan­zi­elle Mittel zu. Bisher inves­tierte der Bund rund zwei Millionen Euro.

Derzeit werden in Deutsch­land jährlich rund 50 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen getötet, da sie keinen weiteren Nutzen haben.