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Afghanen droht nach Busunglück in Dresden Entzug der Fahrerlaubnis

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Nach dem schweren Busunfall im vergangenen Herbst in Dresden ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 25-jährigen Afghanen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in 16 Fällen. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 7. Oktober 2024 gegen 07:25 Uhr mit einem Linienbus der DVB als Ersatzverkehr für die Linie 11 auf der Bautzner Straße in Dresden gefahren zu sein, obwohl er aufgrund Übermüdung fahruntüchtig war.

Sekundenschlaf führt zu schwerem Unfall 

Der 25-Jährige soll aufgrund der Übermüdung während der Fahrt kurzzeitig eingeschlafen sein.  Der Bus fuhr auf den gegenüberliegenden Gehweg, streifte einen Strommast und stieß gegen einen Baum.  Anschließend überrollte der Bus mit der  Fahrzeugfront die Fahrerkabine eines am Straßenrand parkenden Kleintransporters.  Durch den Unfall wurden 16 Fahrgäste zum Teil erheblich verletzt. An dem Kleintransporter entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro.

Beschuldigtem soll Fahrerlaubnis entzogen werden

Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft. Er hat zu den Vorwürfen keine Angaben gemacht. Die Staatsanwaltschaft  hat beim Amtsgericht Dresden beantragt, gegen den Beschuldigten im Strafbefehlswege eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 30 Euro zu verhängen und dem Beschuldigten die Fahrerlaubnis zu entziehen.