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AfD holt in und um Dresden die meisten Stimmen

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Die AfD hat bei der Bundestagswahl in Dresden die meisten Stimmen geholt. Sowohl bei den Erststimmen als auch bei den Zweitstimmen lief sie der bisher dort erfolgsverwöhnten CDU den Rang ab. 

Im Wahlkreis Dresden I setzte sich Thomas Ladzinski (AfD) mit 29,4 Prozent gegen den CDU-Politiker Markus Reichel (27,3 Prozent) durch und gewinnt somit sein Direktmandat. Reichel hatte das Direktmandat in diesem Wahlkreis 2021 gewonnen. Auch bei den Zweitstimmen liegt die AfD mit 27,4 Prozent klar vor der CDU (19,9 Prozent). Wahlbeteiligung: 82,1 Prozent.

Im Wahlkreis Dresden II - Bautzen II (Arnsdorf, Ottendorf-Okrilla, Radeberg, Wachau, Großröhrsdorf).ließ Matthias Rentzsch (AfD) mit 29,9 Prozent der Erststimmen Lars Rohwer von der CDU (24,2 Prozent) hinter sich. Rohwer hatte 2021 in diesem Wahlkreis das Rennen vor dem damaligen AfD-Kandidaten noch ganz knapp für sich entscheiden können. Bei den Zweitstimmen rangiert die AfD mit 28,6 Prozent vor der CDU (18,1). Die Wahlbeteiligung lag bei 84,1 Prozent. 

Im Wahlkreis Meißen kam Christian Reck ( AfD) auf 45,3 Prozent der Stimmen  und dahinter Titus Reime von der CDU mit 23,8 Prozent. Bei den Zweitstimmen siegte die AfD mit 43,6 Prozent vor der der CDU mit 20 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,5 Prozent. 

Sieger im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist Steffen Janich (AfD) mit 49,1 Prozent, vor CDU-Kandidat Peter Darmstadt  mit 22,7 Prozent. Bei den Zweitstimmen siegte die AfD mit 46,5 Prozent vor der der CDU mit 19,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,9 Prozent. (mit dpa)