Ärzte machen auf schlechte Zustände in Zeltstadt aufmerksam
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Zwei Ärzte der Dresdner Uniklinik haben die Zustände in der Zeltstadt für Flüchtlinge kritisiert. Demnach werden die medizinischen und hygienischen Mindeststandards nicht eingehalten. Beide Mediziner arbeiten als Freiwillige in der Zeltstadt. Sie bemängelten unter anderem die vor mehr als acht Jahren abgelaufenen Verbandskästen. Außerdem gebe es keine Möglichkeit, Männer und Frauen getrennt voneinander zu untersuchen.Die Mediziner übten auch Kritik an den Behörden. Die Landesdirektion Sachsen habe versagt, ob aus Unfähigkeit oder Absicht.