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ADFC: Radweg am Blauen Wunder ist ein Erfolg!

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Der neue Radweg auf dem Blauen Wunder in Dresden wird laut ADFC rege genutzt. Der Fahrradclub hat am Donnerstag im Frühverkehr 700 Radfahrer gezählt, die über die Brücke gefahren sind. Das ist fast eine Verdoppelung des Radverkehrs im Vergleich zu den Vorjahren.

Nur ganz wenige seien auf dem Fußweg unterwegs gewesen, so der ADFC. „Fehlt nur noch, dass der Radweg bis auf die Körnerplatzrampe verlängert wird und der Radweg dauerhaft bleibt“ schreibt der Fahrradclub beim Nachrichtendienst X.

„Die enorme Aufregung um die Radwege können wir nicht nachvollziehen“, betont Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden. „Denn im Grunde hat die Stadt das Normalste der Welt veranlasst: Eine wichtige Brücke in der Großstadt Dresden – die letzte ohne Radwege – hat Radwege erhalten. Schon vor über 22 Jahren hatte der Stadtrat das einstimmig beschlossen. Nun zeigt unsere Zählung, dass die Radwege sehr gut angenommen werden.“

Die Kritik an dem Verkehrsversuch reißt allerdings nicht ab. Die CDU im Schönfelder Hochland hat jetzt sogar eine Petition gestartet. Weil es bisher keine Reaktion aus dem Rathaus gibt, müsse man diesen Weg gehen, heißt es zur Begründung. Die Petition kann auf der offiziellen Website der Landeshauptstadt unterzeichnet werden.

Rund um die Brücke kommt es seit Montag aufgrund der testweisen Radstreifen immer wieder zu Stau. Berufstätige kommen zu spät zur Arbeit, Kinder zu spät in die Schule. Fußgänger sind von Bühlau die Grundstraße hinunter schneller in Loschwitz als die Busse der DVB.

Audio:

Edwin Seifert vom ADFC Dresden