- Der Ausbau von Radwegen in Sachsen kommt laut ADFC nur schleppend voran. (Symbolbild)
ADFC macht Druck für Radweg an der S59
Der Radwegbau an Sachsens Straßen kommt nur schleppend voran. Wie der ADFC mitteilte, besitzen bislang nur etwa 17 Prozent der sächsischen Staats- und Bundesstraßen einen Radweg. Dabei hatte sich der Freistaat bereits vor Jahren dazu bekannt, Alternativen zum Auto zu schaffen. So heißt es im Koalitionsvertrag: „Bis 2025 soll der Anteil des Fahrrads an den Wegen in Sachsen verdoppelt werden“. Davon sei man laut ADFC jedoch weit entfernt.
Der Fahrradclub macht daher Druck und fordert zum Beispiel die zeitnahe Umsetzung für einen Radweg an der vielbefahrenen S59, zwischen Dresden-Weixdorf und Hermsdorf. Bislang ist dort noch kein Baubeginn in Sicht. In einer Mitteilung des ADC heißt es „Der Freistaat Sachsen zählt auf der S 59 über 5.000 Autos am Tag, ab einer Belastung von 2.500 Autos ist nach den Regelwerken der Anbau eines Radwegs erforderlich. Doch während im nördlichen Abschnitt, in Hermsdorf und Ottendorf längst ein Radweg existiert, ist für den 750 Meter langen Lückenschluss nach Dresden ein Baubeginn nicht in Sicht.“ Das soll sich nach Willen des ADFC ändern.
