ADFC fordert mehr Schutz für Radfahrer auf St. Petersburger Straße
Der Allgemeine Fahrradclub in Dresden (ADFC) fordert nach dem schweren Unfall auf der St. Petersburger Straße geschützte Radspuren. Am Montagmorgen war eine 45-jährige Radfahrerin in Höhe Rundkino lebensbedrohlich verletzt worden. Ein Autofahrer hatte nach dem Parken plötzlich die Tür geöffnet, die Frau stürzte auf die Straße und wurde von einem Auto erfasst.
Der Fahrradclub fordert deswegen auf dem schmalen Abschnitt der St. Petersburger zwischen Georgplatz und Wiener Platz eine eigene, von der Fahrbahn abgetrennte Radspur:
Der ADFC schlägt vor, den Radverkehr durch eine breite physische Barriere vom Auto- und Schwerlastverkehr abzutrennen und im Bereich der jetzt als Parkplatz genutzten Fläche am Rand der Fahrbahn zu führen: "Die Fläche des bisherigen Radwegs könnte dann zum Beispiel zu einem Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Radspur umgewandelt werden. So fühlen sich Radfahrer sicherer, bleiben im Sichtfeld der Autofahrer und sind davor geschützt, überfahren zu werden", teilte Lars Nilsen vom ADFC mit.