Achtjährige stürzt in den Schrammsteinen fünf Meter in die Tiefe
Ein acht Jahre altes Mädchen ist am Dienstag in den Schrammsteinen in der Sächsischen Schweiz rund fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Wie die Bergwacht am Mittwoch mitteilte, war das Mädchen mit ihrer Familie beim Abstieg über den Jägersteig an einer Treppe unterwegs und rutschte ab.
Die Achtjährige verletzte sich am Kopf und im Gesicht. Ihre Verletzungen waren glücklicherweise nicht lebensbedrohlich. Fünf Kameraden der Bergwacht versorgten das Kind. Anschließend wurde sie zu einem Rettungshubschrauber transportiert, der sie ins Krankenhaus brachte.
Es war bereits der 61. Einsatz für die Bergwachtbereitschaft Bad Schandau in diesem Jahr. Trotz anhaltender Sperrung des Nationalparks nutzen viele Ausflügler das schöne Wetter, um wandern zu gehen. Die Forstrevierleiterin zeigte sich erschrocken darüber, wie leichtsinnig sich so manche Ausflügler in Gefahr bringen. Beispielsweise wurden Sperreinrichtungen zum Parken von Fahrzeugen oder Begehen von Wegen entfernt.
Weitere Einsätze der Bergwacht
Am Samstag, den 23. Oktober, wurde die Bergwacht zu einem Unfall im Labyrinth bei Langenhennersdorf gerufen. Dort war ein 70 Jahre alter Mann gestürzt. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Am Sonntag benötigte ein 60-jähriger Radfahrer Unterstützung der Bergwacht. Er hatte sich in der Zeit vertan und geriet auf seiner Tour im Grenzgebiet bei Hinterhermsdorf in die Dunkelheit. Nachdem er zwei Stunden orientierungslos durch umgestürzte Bäume irrte, wählte er den Notruf. Die Bergwacht navigierte ihn in die richtige Richtung.