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Absperrungen rund um die Synagoge

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Dresden erinnert an diesem Freitag an die Reichsprogromnacht von 1938. Aus Sicherheutsgründen wurden dazu umfangreiche Absperrungen rund um die Synagoge in Dresden und den Hasenberg vorgenommen.

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten Synagogen in ganz Deutschland, auch in Dresden. Viele jüdische Geschäfte wurden angezündet und geplündert, jüdische Mitbürger verhaftet. Um an diese Nacht zu gedenken, lädt die Stadt Dresden 12 Uhr vor die Synagoge am Hasenberg zu einer Gedenkveranstaltung. Vor Ort werden der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Jan Donhauser und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden Ekaterina Kulakova und  Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin für Kultur und Mitglied im Beirat Erinnerungskulturen sein. 

Normalerweise wird immer am 9. November an die Reichsprogromnacht erinnert, da allerdings morgen zum 9. November Sabbat, ein Ruhetag im Judentum ist, wird die Gedenkfeier einen Tag vorverlegt.