Abschlussappell auf dem Theaterplatz in Dresden
Die Offizierschule des Heeres in Dresden hat sich am Donnerstagmittag mit ihrem Schlussappell der laufenden Lehrgänge vor der Semperoper präsentiert. Dabei wurden die besten Soldaten geehrt, viele befördert. Viele erhielten ihren Offizierbrief, das Zertifikat, für das erfolgreiche Bestehen der Prüfung für den gehobenen Dienst. Über 700 Soldaten waren dabei.
Als Ehrengast hat Generalleutnant Thomas, Kommandeur Deutsche Anteile Multinationale Korps/Militärische Grundorganisation, zusammen mit Brigadegeneral Hein, dem Kommandeur der Offizierschule des Heeres, zu den über 700 Soldatinnen und Soldaten gesprochen. Geehrt und verabschiedet wurden die Soldaten der Offizierlehrgänge 1 und 2, sowie die Teilnehmer des Offizierlehrganges militärfachlicher Dienst, teilte ein Sprecher mit.
Der Offizierlehrgang 2 ist Teil der militärischen Ausbildung für Offiziere. Er findet im Anschluss an die universitäre Ausbildung in Hamburg beziehungsweise München statt, bei der die Absolventen Bachelor- und Masterabschlüsse erwerben. Zu den Inhalten des zwölfwöchigen Kurses an der Offizierschule des Heeres gehören Taktik, Politische Bildung, Militärgeschichte und Sport. Nach der Ausbildung in der sächsischen Landeshauptstadt werden die Lehrgangsteilnehmer an den Ausbildungszentren der Truppengattungen zu Spezialisten für ihren künftigen Verantwortungsbereich ausgebildet.
Ein weiterer Zweig der Dresdner Offizierausbildung ist der militärfachliche Dienst. Das sind aus dem Unteroffizierkorps in die Offizierlaufbahn übernommene Soldaten, die sich durch besondere fachliche und charakterliche Qualitäten ausgezeichnet haben. Über vier Monate hinweg wurden sie an der Offizierschule des Heeres ausgebildet. Die Offizierprüfung, die mit dem Ersten Staatsexamen vergleichbar ist, beendet deren Ausbildungsgang.