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Bis Sonntag: Warnstreiks im regionalen Busverkehr

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Im regionalen Busverkehr droht für mehrere Tage Stillstand. Verdi hat die Beschäftigten mehrerer Unternehmen zum Arbeitskampf aufgerufen. Wie der Verkehrsverbund Oberelbe auf seiner Website mitteilte, sind im VVO die Regionalverkehrsunternehmen

  • Verkehrsgesellschaft Meißen VGM,
  • Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge RVSOE,
  • Regionalbus Oberlausitz RBO, Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda VGH, 
  • DVB-Tochter DVS  aufgerufen.

Auf den meisten Regionalbuslinien, einigen DVB-Buslinien, den Fähren und der Kirnitzschtalbahn ist demnach mit Fahrtausfällen zu rechnen. Auch Schülerverkehre, Sport- und Schwimmbusse, sowie Busse des VVO-Nachtverkehrs sind betroffen. Der Warnstreik soll voraussichtlich bis Sonntag, 21. April 6 Uhr dauern.

Einschränkungen in den Öffnungszeiten der RVSOE-Servicebüros sowie des Servicetelefons sind ebenfalls möglich.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe und die Deutsche Bahn werden nicht bestreikt wie der RVSOE am Dienstagmorgen mitteilte, weshalb Straßenbahnen und Bergbahnen der DVB, Busse, die durch die DVB und deren Subunternehmer (Taeter Tours, Satra, Müller Busreisen) gefahren werden sowie Regionalzüge und S-Bahnen der Deutschen Bahn wie gewohnt verkehren.

Ebenso nicht vom Streik betroffen sind Fahrten der RVSOE-Subunternehmen:

  • Müller.Bus
  • SACHSEN-EXPRESS Reisedienst Hammer
  • Reisedienst Dreßler
  • Reiseverkehr Zimmermann
  • SCHELLE, Bus
  • Taxizentrale Focke

Verdi-Mitglieder lehnen Arbeitgeberangebot ab

Im Tarifstreit waren die Gewerkschaftsmitglieder zum Angebot der Arbeitgeber befragt worden. Auf dem Tisch lagen 13,7 Prozent mehr Lohn und ein Inflationsausgleich. Verdi hatte 22 Prozent mehr Geld, mindestens aber 750 Euro mehr pro Monat gefordert.

Einschränkungen auch im Buslinien- und Fährverkehr in Dresden

Im Zuge der Verhandlungen zum Tarifvertrag im kommunalen Nahverkehr (AVN-Sachsen) hat die Gewerkschaft ver.di die Belegschaften mehrerer sächsischer Nahverkehrsunternehmen vom 17. April bis voraussichtlich zum 21. April 2024 zu einem erneuten Warnstreik aufgerufen. Dazu gehören im Einzugsgebiet Dresden die Dresdner Verkehrsservice (DVS) GmbH, die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) mbH, der Regionalverkehr Sächsische Schweiz Osterzgebirge (RVSOE) GmbH und der Regionalbus Oberlausitz (RBO) GmbH. Deshalb sind alle Dresdner Fährverbindungen und einige Buslinien vom Streik betroffen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) werden nicht bestreikt.  

Ab Mittwoch, dem 17. April 2024, 6:00 Uhr ist auf folgenden Linien mit erheblichen Einschränkungen oder dem vollständigen Ausfall zu rechnen:

Auf allen Fährverbindungen in Dresden, auf den Buslinien 66, 68, 72, 73, 76, 77, 79, 80, 81, 85, 86, 88 und 89 sowie beim Ersatzverkehr auf den Linien 4 (Bau Radebeul und Laubegast) und 11 (Bau Bautzner Straße). Einzelne Fahrten könnten zwar stattfinden, jedoch ist eine Prognose zu Abfahrtszeiten und Pünktlichkeit nicht möglich.

Alle oben nicht genannten Dresdner Linien einschließlich der Straßen- und Bergbahnen sindnicht betroffen und werden planmäßig unterwegs sein.

Die Verbindungsauskunft zeigt alle nicht stattfindenden Fahrten als Ausfälle an. Aktuelle Abfahrten werden über die App „DVB mobil“ und über die Website www.dvb.de angezeigt.

Bei Streiks ist die Mobilitätsgarantie der DVB nicht wirksam. Daher gibt es auch keinen Ersatzanspruch.

Mobilitätsalternativen: MOBIwelt

Alternativ stehen mit Leihfahrrädern und -autos auch multimobile Angebote der DVB – MOBIbike und MOBIcar – zur Verfügung. In den nördlichen Stadtgebieten Klotzsche, Weixdorf, Pieschen und Neustadt sind die MOBIshuttles unterwegs. Alle Angebote finden sich im Internet unter: www.mobi-dresden.de