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A4-Busunglück soll in Polen vor Gericht verhandelt werden

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Das schwere Busun­glück auf der A4 bei Dresden vor gut einem Jahr soll möglichst in Polen vor Gericht verhan­delt werden. Sowohl der Beschul­digte als auch die meisten Opfer stammten von dort, begrün­dete Oberstaats­an­walt Klaus Bogner einen entspre­chenden Antrag auf Anfrage unseres Senders. Anderen­falls soll der Busfahrer hier in Dresden wegen fahrläs­siger Tötung angeklagt werden. Nach Ansicht der Staats­an­walt­schaft hätte er bei dem Unglück übermüdet am Steuer gesessen. Elf Menschen starben, 68 wurden zum Teil schwer verletzt, als der Bus erst auf einen anderen Reisebus auffuhr und dann auf der Gegen­fahr­bahn mit einem Kleinbus frontal zusam­men­stieß.