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90.000 Euro für den Keppgrund: Sanierung des beliebten Wanderwegs rückt näher

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Der seit 2010 gesperrte Wanderweg im Keppgrund am Elbehang in Dresden-Hosterwitz soll Anfang 2027 endlich saniert werden. Dank einer großzügigen Spende der Bürgerinitiative Keppgrund und Mitteln der Ortschaft Schönfeld-Weißig steht die Finanzierung für das rund 495.000 Euro teure Projekt. 

Finanzierung gesichert: Bürgerinitiative übergibt Spendenscheck

Ein wichtiger Meilenstein für die Wiederherstellung des Wanderwegs im Keppgrund ist erreicht: Am Mittwoch übergab die Bürgerinitiative Keppgrund einen Spendenscheck über 90.000 Euro an Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. Weitere 75.000 Euro stellt der Ortschaftsrat Schönfeld-Weißig bereit, der Rest stammt aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden. 

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert würdigte das Engagement: „Mein herzlicher Dank gilt der Bürgerinitiative Keppgrund und der Ortschaft Schönfeld-Weißig für dieses starke Engagement. Es ist großartig, wenn Menschen sich gemeinsam für ihre Heimat einsetzen und konkrete Verbesserungen möglich machen.“ Mit der Sanierung wird zudem eine wichtige Wanderwegverbindung im Umfeld des Fernsehturmes wiederhergestellt.

Sanierung in zwei Abschnitten ab Anfang 2027

Der Wanderweg ist seit Oktober 2010 wegen erheblicher Schäden an den Treppenanlagen und Stützmauern aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2027 beginnen und voraussichtlich rund fünf Monate dauern. Die Sanierung erfolgt in zwei Schritten:

  • Statische Sicherung: Zunächst werden die beschädigten Bereiche der Stützmauer direkt an der Keppmühle sowie die Treppenwange am obersten Podest statisch gesichert und Hohlräume verfüllt.
  • Instandsetzung der Treppenanlage: Anschließend werden die Treppenwangen gereinigt, neu verfugt und verpresst. Fehlstellen werden mit Spritzbeton aufgefüllt, Stufen neu gebettet, ausgerichtet oder verklebt. Zum Abschluss erhält die Treppe ein denkmalgerechtes Rohrgeländer mit Knieleiste.

Die Bürgerinitiative Keppgrund hatte sich im Herbst 2022 gegründet, um sich für die Wiederöffnung des historischen Weges einzusetzen. Ihr gehören Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher lokaler Vereine, Initiativen, Kirchgemeinden sowie engagierte Anwohnerinnen und Anwohner an.