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7 von 850: Warten auf die neuen Haltestellenhäuschen

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Es ist eine bittere Bilanz. Der Austausch der Wartehäuschen in Dresden zieht sich. Die Stadt hatte sich eigentlich zum Ziel gesetzt, alle 850 Häuschen an den Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bis zum Sommer abzureißen und die neuen Unterstände aufzustellen. Doch davon ist man weit entfernt.

Lediglich sieben neue Bauten des Außenwerbers Wall wurden bislang installiert, u.a. am Pirnaischen Platz. Wie Baubürgermeister Stephan Kühn auf eine Anfrage der Linke-Fraktion im Stadtrat sagte, sollen 58 weitere Umbauten noch in diesem Jahr folgen. Diese fänden parallel zu Bauarbeiten in den Haltestellenbereichen statt, um die Einschränkungen  so gering wie möglich zu halten, so Kühn weiter.

Als Grund für den Umwurf des bisherigen Zeitplanes werden Verzögerungen bei den notwendigen Bauanträgen genannt. Wann also alle 850 neuen Häuschen stehen, ist noch unklar.

Austausch wurde heiß diskutiert

Der Abriss der bisherigen Häuschen hatte für viel Kritik gesorgt, da diese immerhin völlig intakt sind.

Zum einen ist dieser aber vertraglich beschlossen, zudem seien die Unterhaltskosten deutlich niedriger und ein Austausch daher sogar nachhaltiger, hieß es von Seiten der Stadt. Nicht nur die Werbeeinnahmen seien durch die neuen Bildschirme bei den Häuschen höher, es werde auch für ein einheitliches Design im Stadtbild gesorgt.

Den Zuschlag für die Werberechte hatte erneut der Berliner Außenwerber Wall erhalten. Er engagierte für das Design den weltbekannten Star-Architekten Sir Norman Foster, der auch das Dach des Dresdner Hauptbahnhofs gestaltete.