60 Oberschüler nach Gashavarie in Glauchau in Krankenhäuser eingeliefert
Nach einer Gashavarie in Glauchau am Dienstagmorgen mussten 60 Oberschüler zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht werden. Sie wurden verteilt auf Glauchau, Rabenstein, Zwickau, Limbach-Oberfrohna und Altenburg. Anfänglich hatte die Polizei von fünf Schülern gesprochen. Am Nachmittag wurden die Zahlen nach oben korrigiert.
Rund 380 Schüler und Lehrer der Wehrdigt-Schule waren am Morgen in Sicherheit gebracht worden. Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und Katastrophenschutz waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Einige der Schüler hätten über Übelkeit und Kopfschmerz geklagt. Es habe aber zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte gesundheitliche Gefahr bestanden, sagte Oberbürgermeister Peter Dresler der dpa.
Das Gasleck war bei Bauarbeiten in der Nähe der Schule verursacht worden. Das Gas breitete sich im Schulgebäude und auf dem Pausenhof aus. Der Schulbetrieb wurde eingestellt. Am Mittwoch soll wieder regulär unterrichtet werden.