56-Jährige von Fassadenteilen in Pirna erschlagen
In Pirna hat sich am Dienstagmorgen ein tragisches Unglück ereignet. Eine 56-Jährige ist an einem Abrisshaus auf der B172 von herabstürzenden Fassadenteilen erschlagen worden. Sie stand an einer Bushaltestelle. Die Frau erlag laut Polizei noch vor Ort ihren Verletzungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem wird geprüft, ob der Starkregen Auslöser für das Unglück sein könnte. In dem Abrisshaus hatte es bereits 2009 gebrannt. Bereits im Vorfeld waren dort Steine herabgestürzt, das Gebäude wurde daraufhin gesichert. Der Absperrzaun steht allerdings nur ein bis zwei Meter von dem Gebäude entfernt.Wie Pirnas Stadtsprecher Thomas Gockel unserem Sender sagte, seien nun Gehweg und Bushaltestelle gesperrt wordne. Ein Statiker werde nun prüfen, welche Gebäudeteile sofort abgerissen werden sollen. Die Eigentümerin sei bereits seit 2008 mehrfach auf ihre Sicherungspflicht hingewiesen worden, man habe mehrfach auf einen Abriss gedrängt. Die Stadt habe zudem auch selbst Teile des Gebäudes gesichert, da nichts passiert ist. Nun werde man in einer Ersatzvornahme unsichere Gebäudeteile selbst abbrechen und der Eigentümerin in Rechnung stellen.Pirnas Stadtsprecher Thomas Gockel mit Hintergründen zu der Eigentümerin des Gebäudes hier hören: