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50.000 Striezelmarkt-Tassen für die Tonne

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Immer mehr Vereine zeigen Inter­esse an den alten Glühwein-Tassen vom Strie­zel­markt. Die Stadt hatte eigent­lich gefor­dert, dass die 50.000 Tassen zerstört werden. Grund sind Marken­rechte. Vertrag­lich wurde festge­legt, dass die Tassen nur auf dem jewei­ligen aktuellen Strie­zel­markt genutzt werden dürfen. Vereine an alten Tassen inter­es­siertDienst­leister Mathias Thiele ist nun im Kontakt mit dem Marktamt. Neben der Dresdner Tafel, meldete sich beispiels­weise auch die Treber­hilfe und andere Vereine. Diese würden die alten Tassen gerne nehmen. Das Rechtsamt der Stadt prüft nun nochmals die Lage, nachdem inzwi­schen überre­gio­nale Medien über die Tassen-Posse vom Strie­zel­markt berichten.Pfand-Proble­matik bei alten TassenWie ein Stadt­spre­cher auf Anfrage sagte, gibt es beste­hende Verträge, die eine Vernich­tung der Tassen vorsehen. Dies sei auch in anderen Städten üblich. Denn: ansonsten besteht die Gefahr, dass Tassen aus dem Vorjahr wieder in Umlauf kommen und Pfand einge­for­dert wird. Dadurch könne den Händlern und der Stadt ein immenser Schaden entstehen. Das Rechtsamt prüft derzeit die Situa­tion, ob doch noch eine Lösung möglich ist.