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5000 Teilnehmer bei Dresdner Bürgerkonferenz

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Rund 5000 Menschen sind laut Veran­stalter zur ersten Dresdner Bürger­kon­fe­renz ins Congress Center gekommen.

Im Mittel­punkt standen dabei die Themen Integra­tion, Asylpo­litik, aber auch Populismus und die Rolle der Presse.

Insbe­son­dere die Diskus­si­ons­runden mit Bundes- und Landes­po­li­ti­kern waren gut besucht, hitzige Debatten wurden geführt.

Auch die Kandi­daten zur Oberbür­ger­meis­ter­wahl stellten sich den kriti­schen Fragen der Gäste. Viele waren den Veran­stal­tern zufolge beson­ders an lokalen Themen inter­es­siert. Das Konzept, viele verschie­dene Angebote für viele unter­schied­liche Menschen zu machen, sei aufge­gangen. Mit der Bürger­kon­fe­renz will der Verein zusammen mit weiteren Dresdner Organi­sa­tionen eine Platt­form für Diskus­sionen und einen Dialog gegen Politik­ver­dros­sen­heit anbieten.

Open-Air-Konzert zum Abschluss

Bei kühlem Frühlings­wetter kamen am Abend zahlreiche Dresdner zu dem Konzert. Musiker aus elf Nationen spielten zum Ausklang der Bürger­kon­fe­renz. Viele ihrer Zuhörer trugen bunte Schals mit der Aufschrift "Offen und bunt - Dresden für alle".

Bereits im Januar hatte "Dresden - Place to be!" ein Open-Air-Konzert für Weltof­fen­heit und Toleranz veran­staltet, bei dem zahlreiche Promi­nente wie etwa Herbert Gröne­meyer auftraten. Der Verein wurde 2014 gegründet, um für auslän­di­sche Wissen­schaftler und Fachleute, die aus beruf­li­chen Gründen mit ihren Familien nach Dresden ziehen, Paten zu finden.