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340.000 feiern Dixieland-Festival in Dresden

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Mit rund 340.000 Besuchern ist das Dixieland Festival zu Ende gegangen. In über 40 Veranstaltungen erklang Musik von Bands aus zehn Ländern. So hatten die Festivalmacher auch diesmal wieder exzellente junge Bands eingeladen, die mit den „alten Hasen“ mehr als nur mithalten können und beim Publikum für nicht enden wollende Begeisterung gesorgt haben.

Allen voran konnten sich die Mama Shakers aus Frankreich über Standing Ovations und „Zugabe“-Rufe freuen, wo auch immer sie spielten. Die Pariser Band um ihre schwedische Frontfrau Angela Strandberg drückte dem Festival mit ihrer energiegeladenen Interpretation des Hot Jazz aus den 1920er Jahren zweifelsohne ihren Stempel auf. Zum Abschluss gab es am Sonntag die große Dixie-Parade in der Innenstadt.

„Nach dem schleppenden Vorverkauf, den streckenweise sehr schwierigen Vorbereitungen und finanziellen Herausforderungen, die nicht zuletzt Kürzungen im eintrittsfreien Programm zur Folge hatten, sowie angesichts der zahlreichen Parallelveranstaltungen in der Stadt und des wechselhaften Wetters sind wir mehr als zufrieden mit der 52. Ausgabe. Es hat am Ende unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagt Steffen Kiefer, Vereinschef der Sächsischen Festival Vereinigung e.V. und Produktionsleiter des Festivals.

Mit finanziellen Sorgen schauen die Macher des Festivals allerdings aufs nächste Jahr. Ob es da noch eintrittsfreie Veranstaltungen geben wird, steht in den Sternen. So ist zum Beispiel die Finanzierung der Jazzmeile völlig ungeklärt.

„Was wir brauchen, ist langfristige finanzielle Planungssicherheit. Und die haben wir im Moment nicht, ganz im Gegenteil. Wir gehen mit einem Minus von 60.000 bis 80.000 Euro in die Vorbereitungen für den 53. Festival-Jahrgang und planen dafür vorerst nur mit ticketpflichtigen Veranstaltungen. Die eintrittsfreie Jazzmeile bleibt in unseren Überlegungen für 2025 zunächst unberücksichtigt“, erklärt Steffen Kiefer.