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34 neue Richter und Staatsanwälte für Sachsens Gerichte

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An den durch viele Pensio­nie­rungen und hohe Fallzahlen belas­teten Gerichten haben seit Jahres­be­ginn 34 zusätz­liche Richter und Staats­an­wälte ihren Dienst angetreten. Weitere zehn Juristen haben bereits Einstel­lungs­zu­sagen noch für 2017, wie ein Sprecher des Justiz­mi­nis­te­riums in Dresden am Mittwoch auf Anfrage sagte. Bis Ende 2018 werden insge­samt 64 zusätz­liche Stellen an den Gerichten geschaffen. Sie werden mit Probe­rich­tern besetzt, die auch bei den Staats­an­walt­schaften einsetzbar sind, sowie Bewer­bern aus anderen Geschäfts­be­rei­chen und Bundes­län­dern.Bedarf gibt es vor allem an Verwal­tungs­ge­richten, die immer mehr Asylklagen bearbeiten müssen. Nach Angaben des Minis­te­ri­ums­spre­chers wird jede zweite der seit Anfang 2016 ergan­genen Entschei­dungen des Bundes­amtes für Migra­tion und Flücht­linge in Sachsen angefochten. „Das sind vor allem Syrer, die nicht den vollen Asylstatus bekommen und damit Probleme beim Famili­en­nachzug haben.“ (DPA)