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  • Für die Belastungstests sind Tonnen an zusätzlichem Gewicht verteilt.
  • Das Innere der Straßenbahn mit den zusätzlichen Gewichten.
  • Am Boden und auch auf den Sitzflächen sind die zusätzlichen Lasten verteilt.
  • Stundenlang geht es für die Zusatzlast in den Wagen.
  • Die Gewichte wurden meist händisch in den neuen Wagen getragen.

33 Tonnen zusätzliches Gewicht für neue Straßenbahn

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Für Dresdens neue breitere Straßenbahn geht es mit 33 Tonnen an zusätzlichem Gewicht auf die Schiene. Die Zusatzlast ist für die kommenden Belastungstests wichtig, heißt es von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB).

Rund fünf Stunden lang mussten knapp 1700 Gewichte meist händisch in das Fahrzeug geladen werden. Mit weiteren Betriebsstoffen, Mess- und Schutzausrüstung und dem technischen Personal bringt die Stadtbahn nun in Summe 85,5 Tonnen auf die Waage. Diese hohe Last muss die Bahn nur für die Tests aushalten. Damit sollen beispielsweise Bremsproben durchgeführt oder die Durchbiegung des Wagens unter enormen Druck gemessen werden. Später im normalen Fahrbetrieb wird diese Last selbst bei Höchstbelegung von 290 Passagieren nicht einmal annähernd erreicht, heißt es von den DVB.

Testfahrten der Stadtbahn in den kommenden Wochen

In den kommenden Wochen stehen weitere Testfahrten in den Abend- und Nachtstunden an, zum Beispiel zur Bogenmessung in Gorbitz, zur Lichtraumvermessung in Pennrich und auf der Steinbacher Straße sowie zum Bremsentest auf der Stübelallee und an der Plattleite am Weißen Hirsch. Wann die Bahn wo fährt, entscheiden die Fachleute kurzfristig.

Wenn alle Tests erfolgreich sind und die Aufsichtsbehörde das "Go" gibt,  kann die neue breite Bahn dann im Mai auf der Strecke der Linie 2 fahren.