3.000 Jahre alter Schmuck bei Dresden entdeckt
3.000 Jahre alte Armreifen aus der Bronzezeit haben Archäologen am Stadtrand von Dresden ausgegraben. Den Schmuck fand ein zertifizierter Sondengänger in der Nähe von Wilschdorf.
Konkret handelt es sich um ein spätbronzezeitliches Ringdepot, das in die Zeit um 1300 bis 1100 vor Christus datiert. Es besteht aus insgesamt sechs gerippten Ringen und einem Ringfragment.
Die Art und Verzierung der Ringe helfen bei der genauen Datierung: Bei zwei Fundstücken handelt es sich um tordierte, also in sich verdrehte Armringe mit geraden verzierten Enden, die sich überlappen. Die vier übrigen Ringe können als schräg gerippte, offene Beinringe identifiziert werden.
Die Ringe gehörten damals zur Tracht der Menschen und stellten deren Wohlstand zur Schau. Die Fundstücke werden nun gereinigt, registriert und restauriert.
