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300 Unfallschwerpunkte in Dresden ermittelt

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In Dresden gibt es aktuell etwa 300 Unfallschwerpunkte. Diese Zahl hat jetzt die Unfallkommission veröffentlicht. Dort sitzen Experten von Polizei, Stadt und TU - fünf mal im Jahr werden Unfallhäufungsschwerpunkte (UHS) von den Verkehrsexperten untersucht und mögliche Änderungen diskutiert. Besonderes gefährliche Kreuzungen sollen nun entschärft werden.

Gearbeitet wird derzeit zum Beispiel am Käthe-Kollwitz-Ufer/Prellerstraße, ebenso an Könneritzstraße und an Hans-Grundig-Straße/Dürerstraße. Um diese Stellen zu entschärfen werden beispielsweise Fußgängerinseln, Bordsteine oder Kreisverkehre eingebaut. Der Kreisverkehr an der Dürerstraße wird diese Woche abgeschlossen. Verbessert werden soll dieses Jahr auch die Situation an der Ziegelstraße und an der Maxim-Gorki-Straße/Hansastraße.

Zahlen der Polizei zur Zahl der Unfälle mit Verletzten innerhalb von drei Jahren zwischen 2015 und 2017:

- Hansastraße/Radeburger Straße/ Maxim-Gorki-Straße/Hechtstraße: 10 Unfälle mit 2 Schwer- und 11 Leichtverletzten

- Hans-Grundig-Straße/Dürerstraße: 7 Unfälle mit 7 Leichtverletzten

- Zwinglistraße/Comeniusstraße/Schneebergstraße: 13 Unfälle mit 2 Schwer- und 11 Leichtverletzten