• Symbolbild (c) Gregorio Borgia/dpa

30-Jähriger aus Oberwiesenthal nach Lawinenabgang in den Alpen gestorben

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Nach einem Lawinenabgang in den bayerischen Alpen ist ein 30 Jahre alter Skifahrer aus Sachsen im Krankenhaus gestorben. Der Mann aus Oberwiesenthal hatte am Sonntagvormittag eine Skitour im Geigelsteingebiet unternommen und sich an einer Alm mit einem 57-Jährigen zusammengeschlossen, teilte die Polizei am Abend mit. Die Männer beschlossen, über einen steilen Rücken abzufahren.

«Der 57-Jährige fuhr voraus und bemerkte kurze Zeit später, dass er von hinten von einer Lawine erfasst wurde», hieß es weiter. Er schaffte es jedoch, an der Oberfläche zu bleiben und konnte sich selbst befreien. Da er seinen Begleiter nicht mehr sehen konnte, suchte er ihn mit seinem Lawinenverschüttungssuchgerät. Er konnte ihn finden und aus dem Schnee graben.

Wegen der Witterung war ein Hubschrauberflug anfangs nicht möglich, Rettungskräfte mussten zum Teil mit Pistenraupen zur Unfallstelle gelangen.

Bei drei Lawinenabgängen waren in Oberbayern am Sonntag mehrere Menschen verletzt worden. (dpa)