26-Jährige stürzt fast sechs Meter tief in Flussbett der Weißeritz

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In der Nähe der Löbtau-Passage ist eine Frau in der Nacht von einer Brücke gestürzt. Wie die Feuerwehr am Mittwochmorgen mitteilte, fiel die 26-Jährige mindestens fünf Meter in das trockene Flussbett der Weißeritz. Nach der Notversorgung der unterkühlten Frau wurde sie in einer Vakuum-Matratze mit einer sogenannten Schleifkorbtrage nach oben gezogen. Sie kam in ein Krankenhaus. Ein Fremdverschulden ist nach Informationen von der Dresdner Polizei ausgeschlossen.

Die Pressemitteilung der Feuerwehr:

Person von Brücke gestürzt

Wann:  15.01.2020, 00:26 Uhr bis 02:07 Uhr
Wo:       Tharandter Straße

Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte eine 26-jährige weibliche Person in der Nähe der Löbtau-Passage aus ca. 5-6 Metern von einer Brücke in das trockene Flussbett der Weißeritz. Da nicht festgestellt werden konnte, zu welchem Zeitpunkt der Absturz erfolgte, mussten die alarmierten Einsatzkräfte von akuter Lebensgefahr ausgehen, da die Frau bereits Anzeichen von Unterkühlung aufwies.
Nachdem der Rettungsdienst die notärztliche Versorgung aufgenommen hatte, begannen die Kolleginnen und Kollegen des Höhenrettungsdienstes der Berufsfeuerwehr Dresden die Rettung vorzubereiten. Eine Drehleiter konnte auf Grund der Fahrdrähte von der Straßenbahn nicht in Stellung gebracht werden. Deshalb wurde die verletzte Person in einer Vakuummatratze immobilisiert und in der Folge mit einer Schleifkorbtrage durch Muskelkraft aus dem Flussbett befreit. Der Rettungsdienst transportierte die Frau in ein Krankenhaus.

Im Einsatz waren insgesamt 19 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Löbtau sowie der Rettungswache Friedrichstadt.