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24-Stunden-Streik im Regionalverkehr angelaufen

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Busfahrer im Regional- und Nahverkehr in Sachsen sind am frühen Donnerstagmorgen (2.00 Uhr) in einen Warnstreik getreten. Einschränkungen gebe es durch den Ausstand vor allem bei Busverbindungen in West-, Mittel- und Ostsachsen, sagte der Sprecher der Gewerkschaft Verdi, Jürgen Becker, am Donnerstag. „Die meisten Busfahrten von Zwickau bis Zittau werden heute ausfallen.“ Insgesamt rechnet Verdi mit bis zu 1.300 Teilnehmern. Auch Schlosser, Fährleute, Verwaltungsmitarbeiter und Azubis zum Ausstand aufgerufen. In der Region Dresden betrifft es die Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH,  die Verkehrsgesellschaft Meißen mbH und die Dresdener Verkehrsservice GmbHKeinen Warnstreik gibt es nach Angaben von Verdi in Leipzig und Nordsachsen. Auch die Straßenbahnen in Dresden fahren ohne Einschränkungen. Verdi fordert vom Arbeitgeberverband Nahverkehr einen höheren Stundenlohn und die Anhebung der Ausbildungsvergütung. Ein erster Warnstreik am 10. April blieb erfolglos. Derzeit habe ein Busfahrer laut Gewerkschaft einen Stundenlohn von 12,30 Euro. Gefordert werden 15,66 Euro. Die nächste Verhandlungsrunde ist am kommenden Dienstag.