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Fast 200 Millionen Euro für Dresdens Straßen und Brücken

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Fast 200 Millionen Euro investieren Stadt und Verkehrsbetriebe dieses Jahr in den Substanzerhalt von Straßen und Brücken. Zu den Großprojekten die in diesem Jahr starten, gehört die Sanierung der Stauffenbergallee. Da soll es ab Mai am Hammerweg losgehen. Auch der Ausbau des Verkehrszuges Wehlener Straße/Alttolkewitz/Österreicher Straße - eine Hochwasserschadenbeseitigung von 2013 - und die Sanierung des Brückenzuges C der Carolabrücke  gehören dazu.

Für die DVB ist der Ausbau des Verkehrsknotens Fetscherplatz das Highlight. Dazu nimmt das langjährige Projekt Campuslinie über Nossener Brücke und Nürnberger Straße Fahrt auf. Das Projekt startet im Juni 2024 mit dem Bau eines „Mediendükers“ als Ersatz für die Fernwärme-Rohrbrücke nördlich der Nossener Brücke. Das heißt, die Versorgungsleitungen (Fernwärme-, Mittelspannungs- und Telekommunikationsleitungen) kommen in einen unterirdischen Tunnel. Das ist die Voraussetzung, damit der komplette Streckenzug mit vier Brückenbauwerken grundhaft neu gebaut werden kann.

Auch viele Wohngebiets- und Nebenstraßen erhalten 2024 einen Deckentausch: darunter die Katharinenstraße (Königsbrücker Straße bis Alaunstraße), die Gottfried-Keller-Straße (Warthaer Straße bis Mobschatzer Straße), die Oederaner Straße (Saxoniastraße bis Freiberger Straße) und die Schönbrunnstraße (Bischofsweg bis Eschenstraße). Auf vielen Straßen kommt dabei aufgehellter Asphalt zum Einsatz. Er erwärmt sich in der Sonne weniger stark als herkömmlicher Asphalt. Ergänzende Baumpflanzungen kühlen durch Schatten und Verdunstung die Umgebung ebenfalls.


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