20 Flüchtlinge nach Krawallen in der Friedrichstadt verlegt
Nach mindestens 12 Auseinandersetzungen seit Anfang Mai in der Dresdner-Friedrichstadt sind jetzt 20 Flüchtlinge aus den Erstaufnahmeeinrichtungen aus der Hamburger und Bremer Straße in andere Unterkünfte des Freistaates verlegt worden. Das teilte ein Sprecher der Landesdirektion Sachsen am Donnerstagnachmittag mit.
Laut Landesdirektion Sachsen erfolgt die Verlegung als Reaktion auf die gewaltsamen Angriffe einzelner Asylbewerber auf friedliche Bewohner der Unterkünfte, auf Mitarbeiter, auf Securitys und Polizisten. In den vergangenen Tagen war bereits der Wachschutz aufgestockt worden, Fangnetze wurden installiert, damit keine Gegenstände in den Hof fliegen. Zudem wird eine Videoüberwachung geprüft.
Die jetzt verlegten Asylbewerer hatten die Vorfälle verursacht oder waren unmittelbar daran beteiligt, teilte ein Sprecher der Landesdirektion mit. Es handelt sich demnach um sieben Georgier, fünf Mazedonier, sowie drei Flüchtlinge aus Libyen, drei aus Tunesien, und jeweils einen aus Marokko und Russland.