19-jähriger bei Auseinandersetzung am Koreanischen Platz verletzt
Am späten Montagabend kam es am Koreanischen Platz zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 19-Jähriger verletzt wurde. Im Laufe der Nacht konnten Polizeibeamte einen mutmaßlichen Angreifer (27) vorläufig festnehmen. Zeugen hatten kurz nach 23.00 Uhr die Polizei verständigt, da am Koreanischen Platz eine Gruppe von um die 30 Personen eintraf. In der Folge kam es zu einer Auseinandersetzung mit bereits vor Ort anwesenden Männern. Als wenige Minuten später erste Einsatzkräfte am Ort eintrafen, war keine Auseinandersetzung oder daran beteiligte Personen mehr feststellbar. Die Hinweisgeber gaben an, dass vier bis fünf Männer einen Weiteren attackiert hatten. Desweiteren wurden Flaschen geworfen und es kam zu Rangeleien. Ein augenscheinlich Verletzter wurde durch zwei Personen vom Ort weggebracht. Die Beteiligten waren zwischenzeitlich in verschiedenen Richtungen davongerannt. Im Zuge der ersten Maßnahmen stellten Einsatzkräfte in Tatortnähe die Identität von insgesamt 28 Personen fest, welche in die Auseinandersetzung involviert oder Zeuge dieser geworden sein könnten. Es handelt sich um Personen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak sowie dem Libanon. Ein Dresdner Krankenhaus hatte gegen 00.15 Uhr mitgeteilt, dass ein Verletzter ins Krankenhaus gebracht wurde, welcher Verletzungen im Oberarm und Schulterbereich aufwies. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem 19-jährigen Syrer um einen Verletzten der Auseinandersetzung handelt. Gegen 02.50 Uhr meldeten Zeugen der Polizei, dass sich im Bereich des Amalie-Dietrich-Platzes einer Gruppe von etwa 10 Personen aufhält. Einsatzkräfte konnten einen Teil der Gruppe schließlich im Bereich Leutewitzer Ring/Merianplatz antreffen. Darunter befand sich auch ein 27-jähriger Syrer, der nach Zeugenaussagen bereits an der Auseinandersetzung am Koreanischen Platz beteiligt war und dort den 19-Jährigen verletzt hatte. Er wurde vorläufig festgenommen. Ersten Ermittlungen zu Folge besteht offenbar ein Zusammenhang zwischen der Auseinandersetzung Montagnacht und der Massenschlägerei am Samstagabend im Alaunpark. Die Dresdner Kriminalpolizei führt in beiden Fällen die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruches sowie der gefährlichen Körperverletzung. Zeugen, die Angaben zu den Auseinandersetzungen am Samstagabend sowie am Montagabend machen können, werden gebeten, sich bei der Dresdner Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 zu melden.