18-Jähriger bei Verpuffung in Pirna schwer verletzt
Bei einer Verpuffung mit anschließender Stichflamme hat in Pirna ein 18-Jähriger schwere Brandverletzungen erlitten.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, die sich auf erste Aussagen der Beteiligten und der Nachbarn stützen, hatte der Vater am ersten Weihnachtsfeiertag einen Tisch-Kamin mit Bioethanol nachfüllt, als der Sohn von brennendem Spiritus getroffen wurde.
Es habe zunächst eine Verpuffung gegeben - wahrscheinlich, weil der Brenner noch heiß oder gar in Funktion gewesen sei, so ein Ermittler. Vermutlich durch den Schreck habe der 44-Jährige versehentlich ein weiteres Mal auf die Flasche gedrückt.
Die Folge: eine Stichflamme. Die traf den jungen Mann. Während der Vater dem Vernehmen nach einen Schock erlitt und leicht verletzt vom Johanniter-Rettungsdienst in die Uniklinik Dresden gefahren wurde, erlitt sein Sohn schwere Verbrennungen zweiten und dritten Grades, so am Kopf, insbesondere im Gesicht, und am Oberkörper.
Ein Rettungshubschrauber flog den jungen Mann in Spezialklinik nach Leipzig. Laut Polizei wurde der Kamin offenbar „unsachgemäß bedient“.