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17. Unentschieden für Dynamo

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Die Dynamos haben im Abstiegs­kampf der 2. Bundes­liga mal wieder Remis gespielt. Im Heimspiel gegen den Karls­ruher SC kamen die Schwarz-Gelben vor 28.963 Zuschauern nur zu einem 2:2. Zweimal geriet die SGD in Rückstand, konnte jeweils aber wieder ausglei­chen. Romain Bregerie traf vom Elfme­ter­punkt zum 1:1 und Zlatko Dedic erzielte das Tor zum 2:2 Endstand. Bitter: Dynamo-Vertei­diger Thorsten Schulz sah in der Nachspiel­zeit die rote Karte und wird mindes­tens beim Auswärts­spiel in Kaisers­lau­tern fehlen. Dynamo Dresden bleibt auf Relega­ti­ons­platz 16.Witzelf­meter für den KSC - Konzes­si­ons­ent­schei­dung auf der Gegen­seiteIn der Start­auf­stel­lungen schenkte Trainer Olaf Janßen für das wichtige Heimspiel gegen den KSC Vincenzo Grifo das Vertrauen. Der Mittel­feld­spieler sollte die große Lücke schließen, die Idir Ouali aufgrund seiner schweren Verlet­zung hinter­lassen hat. Zudem durfte Chris­toph Menz von Beginn an für Cheikh Gueye ran.Den besseren Start erwischten eindeutig die Schwarz-Gelben. Angepeitscht von knapp 29.000 Zuschauern versuchte die SGD früh in Führung zu gehen. Dieses Unter­nehmen wurde aller­dings früh ausge­bremst. In der 5. Minute zeigte Schieds­richter Martin Petersen nach Rücksprache mit seinem Assis­tenten auf den Punkt - Elfmeter für Karls­ruhe. Eine katastro­phale Fehlent­schei­dung, denn Romain Bregerie bekam den Ball nicht an die Hand sondern eindeutig ins Gesicht. Rouwen Hennings war das egal, er traf zur Gäste­füh­rung.Der Gegen­treffer zeigte Wirkung. Dynamo spielte nervös, war extrem verun­si­chert. Die Gäste versuchten das durch ihr starkes Konter­spiel zu nutzen, schei­terten aber mit ihren Möglich­keiten am starken Benjamin Kirsten (24. und 26.). Erst in der 41. Minute kam Dynamo mal wieder ernst­haft vor das Tor der Karls­ruher und wieder war Schieds­richter Petersen entschei­dend betei­ligt. Nach leichtem Zupfer an Poté zeigte er erneut auf den Elfme­ter­punkt - Konzes­si­ons­ent­schei­dung. Romain Bregerie war das nur recht, so konnte der Kapitän seinen "Fehler" beim Gegen­treffer wieder gut machen. Der Franzose verwan­delte sicher zum 1:1. Damit ging es auch in die Halbzeit­pause.Dedic trifft - Schulz fliegtZu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die SGD offen­siver. Zlatko Dedic ersetzte Marvin Stefa­niak. Dynamo stellte auf eine Doppel­spitze um. Wieder startete Dynamo Dresden besser und wieder waren es die Gäste die das Tor erzielten. Nachdem Dedic und Grifo für die Schwarz-Gelben schei­terten, war es Mauers­berger, der den KSC in der 55. Minute nach einer Ecke erneut in Führung köpfte.Diesmal zeigten sich die Dynamos aber nicht geschockt. Statt­dessen versuchte es die SGD mit wütenden Angriffen, ließ dabei aber ein Konzept vermissen. So musste letzt­lich auch bei der Janßen-Elf eine Standard­si­tua­tion herhalten. In der 75. Minute landete eine Ecke beim ungedeckten Dedic, der die Kugel aus Nahdis­tanz zum erneuten Ausgleich einschieben konnte.Das 2:2 war ein weiterer Mutma­cher für Dynamo. Leiden­schaft­lich spielten die Dresdner nach vorn, aller­dings ohne wirklich zu ernst­haften Torchancen zu kommen. Der letzte Tick fehlte mal wieder. Bitter: In der Nachspiel­zeit sah dann auch noch Thorsten Schulz die Rote Karte. Er hatte seinen Gegen­spieler von hinten von den Beinen geholt. Es bleib dann aber auch beim 2:2-Unent­schieden

Audio:

Dynamo­trainer Olaf Janßen nach dem 2:2 gegen den KSC
Torhüter Benjamin Kirsten
Vertei­diger Toni Leistner
Kapitän Romain Bregerie, Thorsten Schulz, Sport­ge­schäfts­führer Ralf Minge und Zlatko Dedic