16 neue Schulen in der Stadt geplant
Die Schulen in Dresden sind überfüllt, in den nächsten Jahren wird die Lage immer prekärer. Nun hat die Stadt reagiert und ihre Schulplanungen überarbeitet. Schulbürgermeister Winfried Lehmann hat am Mittag die überarbeitere Version des Schulnetzplan-Entwurfs vorgestellt. Nun sind aktuellere Einwohnerzahlen eingerechnet worden. Dort wird mit einem weiteren Babyboom und damit auch mit mehr Schulanfängern gerechnet. Der neue Entwurf sieht unter anderen die Neugründung von insgesamt 16 Schulen in den nächsten 12 Jahren vor. Darunter fünf Grund-, sechs Mittelschulen und fünf Gymnasien. Vor allem an den Gymnasien wird es aber in den kommenden Jahren eng bleiben. Gesetzlich vorgegebene Klassengrößen von 25 Schülern können nicht eingehalten werden, sagte Lehmann. Großes Kopfzerbrechen bereiten der Stadt die Finanzen: Die Kosten sind nicht komplett gedeckt. Es fehlen über 265 Millionen Euro. Dabei hofft Lehmann auch auf die Unterstützung des Freistaats. Auch was die künftig benötigten Lehrer angeht, müsse der Freistaat mehr tun, so der Schulbürgermeister.Der Schulnetzplan soll helfen, genügend Plätze für alle Dresdner Schüler zu schaffen. Der erste Entwurf erntete in den vergangenen Monaten massive Kritik von Eltern und Schülern, weil zu wenig Kapazitäten da waren. Am Samstag tagt auch der neu eingerichtete Runde Tisch zum Schulnetzplan das erste mal. Dort wird der neue Entwurf mit Vertretern von Eltern, Lehrern, Schülern und Stadträten durchgearbeitet.