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14.500 Euro für den besten Stamm aus Sachsen

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In der Dresdner Heide sind am Donnerstag (24.01.24) rund 525 hochwertige Holzstämme aus gesamt Sachsen für insgesamt fast 450.000 Euro versteigert worden. Sachsenforst hatte zu der außergewöhnlichen Auktion eingeladen. Holzhändler und Möbelbauer aus ganz Deutschland, aber auch Frankreich, Österreich und Tschechien machten mit.

Den höchsten Holzerlös je Kubikmeter erzielte dieses Jahr eine Stieleiche eines aus dem Forstbezirk Dresden. Für insgesamt 14.500 Euro (3.274 Euro je Kubikmeter) erwarb ein Sägeholz- und Furnierhersteller aus dem Spessart den 84 Zentimeter starken und acht Meter langen Stamm.

Das Geld ist eine wichtige Einnahmequelle für die Waldbesitzer, um Waldschäden zu beseitigen.

Die erzielten Erlöse im Detail

Auf der diesjährigen Holz-Versteigerung wurden Einzelstämme von 20 unterschiedlichen Baumarten angeboten. Ein Großteil davon waren Stiel- und Traubeneichen (534 Kubikmeter) sowie Roteichen (53 Kubikmeter), die Gesamtsumme lag bei 813 Kubikmetern Wertholz.

Mit 69 Kubikmetern dominiert die Lärche das Nadelwertholz. Die überwiegende Menge des Wertholzes wurde aus dem sächsischen Privatwald geliefert. 

Im Vergleich zum Vorjahr (631 Euro je Kubikmeter) sank der durchschnittliche Erlös je Kubikmeter um circa 9 Prozent auf 574 Euro je Kubikmeter. Das Ergebnis liegt jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau und 19 Prozent über dem Durchschnittserlös aus 2022 (484 Euro je Kubikmeter).

26 Stämme fanden keinen Käufer. Diese werden im Nachgang durch den jeweiligen Waldbesitzenden separat verkauft.