++ EIL ++

13. Unentschieden für Dynamo

Zuletzt aktualisiert:

Dynamo Dresden hat einen Sieg im Abstiegs­kampf der 2. Bundes­liga erneut verpasst. Im Heimspiel gegen die Spiel­ver­ei­ni­gung Greuther Fürth sind die Schwarz-Gelben nicht über ein 1:1 hinaus gekommen. Die SGD hatte die besseren Torchancen, vor allem im ersten Durch­gang, nutzte sie aber nicht. In der zweiten Halbzeit sorgte erst Djudjic per Foulelf­meter für die Gäste­füh­rung, Zlatko Dedic glich ebenfalls vom Elfme­ter­punkt für die Schwarz-Gelben aus. Dynamo hat damit zum 13. Mal in dieser Saison nur Unent­schieden gespielt.In der Start­auf­stel­lung baute Dynamo-coach olaf Janßen kräftig um. Für den verletzten Torhüter Markus Schoz, der bis zum Saison­ende ausfallen wird, rückte Benjamin Kirsten zurück zwischen die Pfosten. Außerdem ersetzten Thorsten Schulz, Cheikh Gueye und Marco Hartmann Chris­toph Menz, Sebas­tian Schuppan und Cristian Fiel in der Start­for­ma­tion.Die Dynamos brauchten zu Beginn des Spiels gut 15 Minuten um in die Partie hinein­zu­finden. Aller­dings riss die SGD das Spiel­ge­schehen nach eben dieser Anfangs­vier­tel­stunde nahezu komplett an sich. Nach rund 20 Minuten hatte Vincenzo Grifo die erste nennens­werte Torchance. Ihm folgte Tobias Kempe drei Minuten später. Beide Male konnte Ex-Dynamo­tor­hüter Wolfgang Hesl aller­dings parieren. In der 27. Minute war er aber machtlos und dennoch musste Hesl nicht hinter sich greifen. Nach einem Eckball köpfte Gueye die Kugel an die Querlatte.Auch in den folgenden Minuten bis zum Halbzeit­pfiff fehlte den Schwarz-Gelben das nötige Fortune im Torab­schluss. Mickael Poté zum Beispiel köpfte nach 38 Minuten Zenti­meter am Tor vorbei. Torlos ging es dann in die Pause.Zwei fragwür­dige ElfmeterIm zweiten Durch­gang verflachte die Partie zuneh­mend. Dynamos war nicht mehr so aggres­sive, presste weniger. Die Fürther nutzten das, um den Ball selbst durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangel­ware. Ein Raunen ging dann erst wieder nach 71 Minuten durch das Stadi­on­rund. Stieber wurde steil geschickt und an der Straf­raum­kante von Gueye zu Fall gebracht. Schieds­richter Winkmann entschied sofort auf Elfmeter. Fragwürdig, denn Gueyes Foul passierte vor dem Sechzehner.Fürths Djudjic nahm das Geschenk aller­dings dankend an und schob zur Gäste­füh­rung ein. Davon zeigten sich die Schwarz-Gelben aber nicht geschockt. Angepeitscht vom bedin­gungs­losen Support der eigenen Fans setzte Idir Ouali nur sieben Minuten nach dem Gegen­treffer zum Sololauf an. Der Franzose stürmte bis in den Straf­raum, wo er dann zu Fall kam. Erneut zeigte Winkmann auf den Punkt und wieder lag er falsch. Ouali fiel dann doch eher aus eigenen Stücken. Zlatko Dedic war's egal, er verwan­delte sicher zum 1:1 Ausgleich.In den Schluss­mi­nuten passierte dann wieder nicht mehr fiel, bis zur 90. Minute. Nachdem die SGD für einen Standard weit aufge­rückt war, kam Fürth zum Konter. Trinks lief allein auf Benjamin Kirsten zu und legte im Dynamo-Sechzehner dann doch noch quer auf den mitge­lau­fenen Weilandt, der die Kugel nur noch ins leere Tor schieben musste. Aber erneut wollte Schieds­richter Winkmann samt Assis­tent ein Wörtchen mitreden. Zum Glück für Dynamo Dresden entschied das Gespann fälsch­li­cher­weise auf Abseits. Damit blieb es am Ende auch beim 1:1-Unent­schieden.

Audio:

Trainer Olaf Janßen
Sport-Geschäfts­führer Ralf Minge, Torschütze Zlatko Dedic, Torhüter Benjamin Kirsten, Kapitän Romain Bregerie, Mittel­feld­spieler Marco Hartmann