13. Februar wirft seine Schatten voraus
Der rechtlich umstrittene Aufruf zur Blockade der für den 18. Februar in Dresden geplanten Neonazi-Demonstration ist nach Angaben der Veranstalter auf großes Echo gestoßen. Das Bündnis rechnet mit mehr als 10.000 Menschen, die nach Dresden kommen werden. Den bundesweit verbreiteten Aufruf hätten mehr als 1.500 Einzelpersonen und 220 Organisationen unterzeichnet.Dresden erinnert alljährlich im Februar an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Rechtsextreme nutzen den Anlass für Aufmärsche. 2010 und 2011 konnten wegen Blockaden keine Neonazis durch die Stadt laufen. Im vergangenen Jahr gab es dabei gewaltsame Ausschreitungen von Linken und Rechten. „Von unseren Blockaden soll keine Eskalation ausgehen“, sagte Thiele. Das sei Konsens.