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129 Wagemutige stürzen sich beim Neujahrs­schwimmen in die Elbe

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Obelix, Kermit und Schlump­fine im eisigen Wasser: 129 Frauen und Männer haben sich beim verspä­teten Dresdner Neujahrs­schwimmen am Sonntag in die 4 Grad kalte Elbe gestürzt. Der jüngste Teilnehmer war 15 Jahre alt, der älteste ein 80-Jähriger, wie Dominic Lorenz von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesell­schaft sagte, die das tradi­tio­nelle Spektakel alljähr­lich organi­siert. Die meisten Schwimmer wählten die 400-Meter-Strecke, nur 38 Wagemu­tige bezwangen die doppelte Distanz zwischen Albert- und Augus­tus­brücke. Bei nur 2 Grad Lufttem­pe­ratur stiegen alle vor der Barock­ku­lisse der Dresdner Altstadt in Badehose oder Bikini, Neopren­anzug oder Arztkittel, mit bunten Hütchen, Perücken oder Strick­mütze aus den Fluten. Einige der Teilnehmer hatten sich gänzlich verkleidet - als blauge­sich­tige Schlümpfe, Ärzte und OP-Schwes­tern oder Obelix. Ein junger Mann aus Mockrehna bei Leipzig kam als Kermit der Frosch. Das eisige Badever­gnügen glückte erst im zweiten Anlauf, nachdem es am 11. Januar wegen Hochwas­sers abgesagt worden war. 2014 waren mehr als 200 Schwimmer gezählt worden.