122 Flüchtlinge per Zug in Dresden eingetroffen
Beamte der Bundespolizei haben in den vergangenen 24 Stunden 122 Migranten festgestellt. Die Meisten waren mit den Schnellzügen von Budapest und Prag nach Dresden gekommen, teilte ein Sprecher mit. Schwerpunkt der Feststellungen am Mittwoch waren auch diesmal die Schnellzüge der internationalen Route von Budapest über Prag nach Dresden. Die Meisten kamen wieder aus den verschiedenen Krisengebieten der Welt, wobei es sich hauptsächlich um syrische Staatsangehörige (93 festgestellte Migranten) handelte. Darüber hinaus handelte es sich um Menschen aus Afghanistan, Pakistan, Irak, Bangladesch und Myanmar, teilte die Bundespolizei mit.Diese hohe Anzahl an Feststellungen unerlaubt eingereister Personen stellt die Beamten dabei auch vor logistische Herausforderungen, hieß es. Alle Personen wurden zur Dienststelle der Bundespolizei Dresden verbracht, und dort zunächst erstversorgt und betreut. Danach wurden die polizeilichen Erstmaßnahmen, insbesondere die erkennungsdienstliche Behandlung, durchgeführt.Im Anschluss erfolgte die Weiterleitung der Personen, die um Schutz nachgesucht hatten, an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bei der Zentralen Ausländerbehörde in Chemnitz.Per Taxi nach Bad SchandauUnterdessen ist eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen mit zwei Taxis nach Bad Schandau gereist. Kurz bevor die drei Männer, vier Kinder und eine Frau mit dem Zug weiter ins Landesinnere reisen wollten, wurden sie aber von der Polizei gestoppt und in eine Erstaufnahmeeinrichtung gebracht, teilte die Bundespolizei mit.