11-Jährige im Sachsenbad in den Tod gestürzt
Schock in Pieschen: ein 11-jähriges Mädchen ist am Nachmittag beim Spielen mit Freunden in der Ruine des Sachsenbades 12 Meter in die Tiefe gestürzt. Sie ist noch am Unfallort gestorben. Die Polizei prüft nun wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die Freunde des Mädchens werden im Krankenhaus betreut, sie stehen unter Schock. Auch die Eltern werden psychologisch betreut. Das Sachsenbad wurde noch am Abend abgesperrt.Seit 17 Jahren wird das Bad nicht mehr genutzt, es verfällt zusehends. Zwar wurden Fenster und Türen mit Brettern vernagelt. Allerdings wurden offenbar einige Zugänge wieder geöffnet. Nach unseren Informationen war das Sachsenbad als Treffpunkt bei Jugendlichen bekannt. Kinder seien dort aus- und eingegangen, berichteten Augenzeugen. Das Gebäude gehört der Stadt Dresden. Man habe erst am späten Nachmittag von dem Unglück erfahren, so eine Stadtsprecherin. Das Liegenschaftsamt sei für die Sicherungs verantwortlich, hieß es.