1 Million Euro täglich für Wohl der Kinder in Sachsen
Sachsen investiert nach Angaben der Staatsregierung täglich eine Million Euro in das Wohl der Kinder und Familien. Der Freistaat ist eines der Bundesländer, die das Landeserziehungsgeld noch zahlen, sagte Ministerpräsident Tillich heute beim Interdisziplinären Kongress für Kinderschutz und frühe Hilfen in Dresden. 320 Experten diskutieren bis zum Nachmittag über enge Vernetzung der Hilfswerke zur Unterstützung von Familien und zum Schutz gefährdeter Kinder. Darunter sind Polizisten, Sozialarbeiter und Pädagogen. Sachsens Sozialministerin Clauß erklärte, der Freistaat knüpfe das Kinderschutznetzwerk Knoten für Knoten enger. Im vergangenen Jahr mussten laut Statistik etwa 1.600 minderjährige Mädchen und Jungen aus ihren Familien genommen werden. Die Gründe reichten von Schulproblemen über Vernachlässigung und Misshandlung bis zu Straftaten.