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1 Jahr E-Rezept: Das müssen Sie jetzt wissen

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Hunderte Dresdner strömen täglich in eine der vier City Apotheken in Dresden. In der Hand: Ein Rezept vom Arzt um ein verschriebenes Medikament einzulösen. Das rosa Scheinchen wird aber eigentlich nicht mehr benötigt, denn seit einem Jahr ist das sogenannte E Rezept Pflicht. Der Arzt lädt dabei einen QR-Code für das Rezept auf die Chip Karte der Krankenkasse und das wird dann in der Apotheke ausgelesen.

Keine Sorge, das Rezept für das Medikament ist mit einem Zahlencode verschlüsselt und muss in der Apotheke erst mit verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen abgerufen werden.

Wer seine Chip-Karte nicht mit in die Apotheke nehmen möchte, kann das E-Rezept auch bequem übers Handy abrufen. Das funktioniert mit einer speziellen App. Die Chip-Karte kann, ähnlich wie beim kontaktlosen Zahlen mit der EC-Karte, einfach ans Handy gehalten werden und in Sekunden erscheint das Rezept auf dem mobilen Endgerät

Im digitalen Zeitalter sollte das alles gar kein Problem sein. Die Realität zeigt aber: Viele ältere Menschen haben mit der neuen Technik Probleme. Deswegen gibt's jetzt Hilfe. Die Mitarbeiter in den City Apotheken in Dresden bieten ab dem Frühling Kurse an, in denen Kunden erklärt wird, wie das nun funktioniert mit dem elektronischen Rezept

Wer sich nun wundert  warum er immer noch ein Rezept in Papierform beim Arzt ausgestellt bekommt: Die E-Rezept Pflicht gilt bis jetzt nur für gesetzlich versicherte Patienten, nicht für Privat Versicherte und auch nicht bei Rezepten, die denen man die Medikamente aus eigener Tasche zahlt.

Audio:

Apothekerin Katja Daub erklärt den Weg vom E-Rezept zum Medikament