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Wie ist es um die Bahnbrücke in Radeberg bestellt?

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Nicht nur Dresden hat ein Brücken-Problem, auch Radeberg. Dort wurden an der gesperrten Bahnbrücke an der Rathenaustraße erste Proben von dem verbauten Stahl entnommen.

Dazu war es notwendig, auf einer Länge von 2,5 Metern Asphalt abzufräsen, um Teilstücke von drei der insgesamt 67 Spannglieder durch Aufstemmen freilegen zu können. Die Teile lässt die Stadt jetzt im Labor untersuchen, um den genauen Zustand der Brücke herauszufinden. Danach soll entschieden werden, ob das Bauwerk zumindest für Autos wieder geöffnet werden kann.

Fest steht jedoch, dass mit der jetzigen Bahnbrücke die angedachte Elektrifizierung der Strecke Dresden–Görlitz nicht machbar ist, dazu ist sie 70 Zentimeter zu flach und kann nicht erhöht werden. Voraussetzung für die Elektrifizierung wäre demnach ein Neubau.

Die jetzige Brücke zumindest für den PKW-Verkehr wieder öffnen zu können, würde die Verkehrssituation in der sicherlich mehrjährigen Übergangszeit jedoch wesentlich verbessern.