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  • In Dresden versammelten sich Uni-Mitarbeiter zu einer Demo

Warnstreik jetzt auch an der TU Dresden

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Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst erreicht jetzt auch die Hochschulen in Sachsen. Am Mittwoch waren die studentischen Beschäftigten der Unis zum Warnstreik aufgerufen. 

Die Gewerkschaften fordern, dass auch sie in den Tarifvertrag mit aufgenommen werden. Es sei ein Armutszeugnis, dass es noch immer Landesbeschäftigte ohne Tarifvertrag gebe, so der DGB. 

In Dresden gab es am Mittag eine Streikkundgebung am Fritz-Förster-Platz. Weitere Aktionen fanden in Leipzig, Görlitz und Chemnitz statt. 

„Die Hochschulen müssen endlich wieder Interesse an ihrem gesamten Personal zeigen - nicht nur an Professorinnen und Professoren. Gerade niedrig eingruppierte Beschäftigte und wissenschaftlich Tätige in Teilzeit haben die Inflation der letzten Jahre besonders stark gespürt und sind auf Lohnerhöhungen angewiesen“, erklärt David Jugel, stellvertretender Vorsitzender der GEW Sachsen und Sprecher für den Hochschulbereich. „Außerdem muss die Tarifflucht an den Universitäten beendet werden: Wir fordern einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Auch verdeckte Unterbezahlung durch Teilzeitverträge bei voller Arbeitsleistung darf nicht länger Praxis sein“, so Jugel weiter.

Zum Streik aufgerufen waren Beschäftigte an Universitäten, öffentlichen Hochschulen, Studentenwerken, der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen.