Waldschlößchenbrücke: Bau war nicht illegal
Die Waldschlößchenbrücke in Dresden ist kein Schwarzbau mehr: das hat die Stadt Dresden jetzt schwarz auf weiß.
Nach neun Jahren hat die Landesdirektion ihre Prüfung abgeschlossen und sagt: der Planfeststellungsbeschluss von damals hat Bestand, und damit auch die Genehmigung für den Bau. Gegen die Planung hatten Naturschutzverbände geklagt.
Das nächtliche Tempolimit von April bis Oktober bleibt zum Schutz der Fledermäuse bestehen.
Neue Ideen für das Umfeld
Die Legalisierung der Waldschlößchenbrücke schafft nach Ansicht der Stadträte im Umfeld völlig neue Möglichkeiten. So fordert die PVP-Kooperation endlich einen Radweg und Freizeitangebote. Vorstellbar wären zum Beispiel ein City-Beach, eine Boulderwand und ein Skatepark.
Das schwebende Verfahren zur Waldschlößchenbrücke wurde seitens der Stadtverwaltung als einer der Hauptgründe aufgeführt, dass ein bereits 2011 vom Stadtrat beschlossener Bau eines dringend benötigten Parallelweges zum Elberadweg im Bereich Johannstadt/Blasewitz nie realisiert wurde.
„Es ist schon grotesk, wenn ein Stadtratsbeschluss über 14 Jahre lang in der Schublade liegenbleibt. Nun aber ist auch das letzte Argument weggefallen, den Radweg nicht bauen zu wollen. Sowohl für den Radverkehr als auch für die flanierenden Menschen zu Fuß ist ein parallel geführter, neuer Radweg von der Albertbrücke bis zum Blauen Wunder dringend geboten. Ich erwarte, dass dieser nun zügig kommt“, sagt Piraten-Stadtrat Martin Schulte-Wissermann.
