Verdienstorden für Vorstand der Dresdner Uni-Klinik
Zwölf Männer und Frauen sind am Dienstag im Residenzschloss mit dem Sächsischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Darunter auch Prof.Dr. Michael Albrecht, Vorstand der Dresdner Uni-Klinik. Albrecht sei am Auf-und Ausbau des sächsischen Gesundheitswesens maßgeblich beteiligt gewesen, hieß es zur Begründung. Unter seiner Leitung habe sich das Dresdner Universitäts-Krebs-Centrum zum Nationalen Centrum für Tumor-Erkrankungen und damit zur ersten Adresse in Deutschland entwickelt. Außerdem habe sich Albrecht als umsichtiger Krisenmanager während der Corona-Pandemie einen Namen gemacht.
Krisenmanagement in der Jahrhundertflut als erste Herausforderung
Nahezu von den ersten Tagen seines Wirkens als Medizinischer Vorstand stand Michael Albrecht vor Herausforderungen, die nicht mit herkömmlichen Mitteln und Strategien zu bewältigen waren. Den Beginn markierte die Jahrhundertflut im August 2002, die das Universitätsklinikum dazu zwang, den Betrieb nahezu auf null herunterzufahren. Bereits in dieser Ausnahmesituation gelang es unter der Leitung des neu berufenen Medizinischen Vorstands in kürzester Zeit Strategien zu entwickeln und Strukturen aufzubauen, um das Heft des Handelns nicht abgeben zu müssen. So wurden die Patientinnen und Patienten nach und nach in andere Kliniken verlegt, anstatt auf eine vom sächsischen Krisenstab angeordnete riskante Evakuierung des gesamten Klinikums zu warten.