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US-Rocker „Kiss“ zünden Konzertfeuerwerk in der Messe

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Die US Hardrock-Band „Kiss“ hat am Mittwochabend ihr lautstarkes Dresden-Debüt gegeben und sich zeitgleich von den Fans hierzulande verabschiedet. Eine der erfolgreichsten Bands des Planeten tourt zum letzten Mal um die Welt und geht im Dezember in die Rocker-Rente. Das Konzert in der Dresdner Messe sucht seinesgleichen. Bei gefühlten 60 Grad Innenraumtemperatur haben es die Amerikaner im wahrsten Sinne des Wortes krachen lassen: Feuer, Pyro, Schminke, Leder, Plateau-Stiefel, Kunstblut und jede Menge Schweiß.

Die Bühnenshow gigantisch mit ordentlich Krach, Boom und Bäng. Auf Plattformen umrahmt von sprühenden Funken, Dampf und Rauch wurden die Musiker auf die Bühne herabgelassen. Die Fans kreischten und hielten diesen fulminanten Auftakt mit ihren Handykameras fest. Gut anderthalb Stunden lieferten die Mannen um Paul Stanley (71) ein Feuerwerk ihrer größten Hits - Feuerspucken inklusive.

Wie man es von Hardrockern der ersten Garde erwartet, wurde auch ein Gitarre zertrümmert. „Einfach irre“ - so das Resümee vieler Konzertbesucher.Während die einen mit Kiss (1973 gegründet) aufgewachsen sind, hätten die anderen altersmäßig die Enkelsöhne oder Töchter sein können. Begeistert waren sie alle.

„I was made for lovin' you“ ... auch eine Liebeserklärung an die Fans und der krönende Schlusspunkt eines unvergesslichen Abends.