Ukraine-Konflikt: Ökumenisches Friedensgebet in Frauenkirche
Mit einem ökumenischen Friedensgebet reagieren die Dresdner Kirchen am Donnerstag (18 Uhr) auf den Konflikt um die Ukraine. „Die Lage in der Ukraine hat sich dramatisch zugespitzt. Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren droht wieder ein Krieg in Europa“, teilten die Kirchen am Mittwoch in Dresden mit. Aus diesem Grund lade man zum Friedensgebet in die Frauenkirche ein. Das Gebet wird von Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke, ihrem Kollegen Markus Engelhardt sowie ökumenischen Partnern gestaltet.
„Wenn die Worte schweigen und nur noch die Waffen sprechen, ist das immer eine moralische Niederlage des Menschen“, erklärte Pfarrer Markus Engelhardt, Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche. Das Gebet sei keine Flucht aus schwieriger Lage in die Innerlichkeit. „Im Gegenteil: Mit wachem Geist und offenen Augen nennen wir im Gebet die schwierigen Dinge beim Namen und bringen sie vor Gott. Händefalten ist daher das Gegenteil von Die-Hände-in-den-Schoß-legen. Die Welt ins Gebet nehmen ist eine eminent politische Tat.“ (dpa )
