Sturmtief „Antonia“ war weniger stürmisch als „Ylenia“ und „Zeynep“
In Sachsen hat es in der Nacht zum Montag weniger gestürmt als am Wochenende. Die Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes deckte sich auch mit den Schadensmeldungen, die den Polizeidirektionen vorlagen. Nach übereinstimmenden Aussagen der Polizei ist der Freistaat in der vergangenen Sturmnacht glimpflich davongekommen.
Die Feuerwehr in Dresden hat die Lage am Montag auf dpa-Anfrage als „relativ entspannt“ beschrieben. In der vergangenen Nacht habe es keine besonders großen Einsätze mehr gegeben. Seit Freitag waren die Feuerwehren in der Landeshauptstadt zu insgesamt 20 Sturmeinsätzen ausgerückt. Häufig ging es um umgestürzte Bäume oder heruntergefallene Äste. Am Samstag war eine Person von einem herabgefallenen Dachziegel getroffen und nachher vom Rettungsdienst versorgt worden. Zudem wurden zwei Autos und vier Dächer durch den Sturm beschädigt.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war der Wind schwächer als bei den Stürmen am Wochenende. Bis Montagabend sollte sich der Wind weiter abschwächen (mit dpa).
