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Striezelmarkt - Ja oder Nein? Stadtrat uneinig

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Kann der Striezelmarkt in diesem Jahr stattfinden und wenn ja, wie? Diese Frage sorgt aktuell für viel Diskussionen. Die Fraktionen im Stadtrat sind sich uneins.

Die Linke kann sich deutliche Einschränkungen vorstellen, spricht sich jedoch nicht klar für 2G oder 3G aus. Fraktionsvorsitzender André Schollbach fordert eine Entscheidung je nach aktueller Corona-Lage.

Die CDU hingegen findet deutliche Worte. Der Striezelmarkt solle definitiv stattfinden, auch 3G sei möglich, sagt uns der Fraktionsvorsitzende Peter Krüger. Ein 2G-System, also nur getestete oder geimpfte Personen, sei hingegen schwer vorstellbar.

Die Dissidenten fordern härtere Maßnahmen. Stadtrat Michael Schmelich betont, dass ein 2G-System die beste Möglichkeit wäre. Alles andere sei unverantwortlich. Jedoch wäre man auch bereit, über die Möglichkeit einer 3G-Option zu sprechen, Hauptsache, es würden endlich Regelungen geschaffen werden. 

Die SPD spricht sich für eine komplette Absage des Marktes aus. „Die Situation ist dramatisch“, sagt uns Sprecher Richard Kaniewsk . Die aktuelle Corona-Allgemeinverfügung würde es schwer zulassen, dass ein Weihnachtsmarkt mit 2G oder 2G+ umgesetzt werden könnte. Der einzige richtige Weg wäre es daher, den Weihnachtsmarkt nicht durchzuführen.