Dynamos neuer Sportchef sorgt für klare Ansagen
Bei Dynamo Dresden beginnt am Freitag offiziell das neue Jahr – sportlich und personell. Am Nachmittag stellt der Verein den neuen Sportgeschäftsführer Sören Gonther vor, zugleich nimmt die Mannschaft das Training wieder auf. Bereits morgen reist die SGD für acht Tage ins Trainingslager, um sich gezielt auf die Rückrunde und den Kampf um den Klassenerhalt vorzubereiten. Dazu werden weitere Neuzugänge präsentiert. Alle Infos zum ersten Trainingstag 2026 hier im Dynamo-Blog
Gonther als Sportchef vorgestellt
Dynamo Dresden hat am Freitagnachmittag Sören Gonther als neuem Sportgeschäftsführer vorgestellt. Der 39-Jährige tritt sein Amt in einer extrem schwierigen sportlichen Lage an: Dynamo ist Tabellenletzter der 2. Bundesliga, der Klassenverbleib ist akut gefährdet.
Gonther machte bei seiner Präsentation jedoch unmissverständlich klar, dass es trotz der Situation keine Trainerdiskussion gibt. Thomas Stamm genießt weiterhin das volle Vertrauen des neuen Sportchefs. Stamm habe in Dresden bereits bewiesen, dass er Spieler entwickeln und mit schwierigen Phasen umgehen könne. Für Gonther steht fest, dass es „überhaupt keinen Zweifel“ daran gebe, dass Stamm der richtige Trainer für die aktuelle Situation sei.
Inhaltlich ordnet Gonther die sportliche Lage nüchtern ein. Der Rückstand in der Tabelle sei spürbar, aber aus seiner Sicht nicht aussichtslos. In vielen Spielen habe Dynamo nur Kleinigkeiten gefehlt, um Punkte mitzunehmen. Genau dort will der neue Sportgeschäftsführer ansetzen. Gleichzeitig betonte er, wie eng und ausgeglichen die 2. Bundesliga sei – mit der Gefahr, dass sich die Lage sehr schnell in beide Richtungen entwickeln könne.
Dabei kommt es auch auf die Winterneugänge. Nach Jason Ceka verpflichtete die SGD auch noch Jonas Sterner, Thomas Keller und Robert Wagner. Alle erhielten Leihverträge bis Saisonende.
Für Gonther ist die Aufgabe in Dresden mehr als ein normaler Karriereschritt. Zwischen 2017 und 2019 lief er selbst für Dynamo in der 2. Bundesliga auf und kennt den Verein, das Umfeld und die Erwartungen sehr genau. Entsprechend klar formulierte er seine Motivation: Er brenne für diese Aufgabe und wolle seinen gesamten Erfahrungsschatz in den Dienst der Sportgemeinschaft stellen.
Die Präsentation von Sören Gonther als Dynamos Sport-Geschäftsführer
Wagner kommt aus Freiburg leihweise zur SGD
Dynamo Dresden hat Robert Wagner verpflichtet. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wechselt leihweise vom SC Freiburg nach Dresden. Seine bisherige Leihe bei Holstein Kiel wurde vorzeitig beendet, sodass Wagner in der Rückrunde für Dynamo auflaufen kann.
Der zentrale Mittelfeldspieler bringt trotz seines jungen Alters reichlich Erfahrung mit. Wagner absolvierte bislang 16 Spiele in der Bundesliga sowie 45 Partien in der 2. Bundesliga. Zudem lief er insgesamt 22-mal für die deutschen U19-, U20- und U21-Nationalmannschaften auf.
Wagner stammt aus dem Nachwuchs des SC Freiburg und schaffte dort über die zweite Mannschaft den Sprung in den Profibereich. In den vergangenen Jahren sammelte er weitere Spielpraxis auf Leihbasis bei Greuther Fürth, dem FC St. Pauli und zuletzt Holstein Kiel.

Casar wechselt nach Duisburg
Dynamo und Aljaž Casar haben sich auf eine vorzeitige Auflösung des laufenden Vertrages verständigt. Der 25-jährige Mittelfeldspieler verlässt die Schwarz-Gelben und schließt sich dem Drittligisten MSV Duisburg an.
Casar war im Sommer 2024 vom Halleschen FC nach Dresden gewechselt und kam für Dynamo in 48 Pflichtspielen in 3. Liga, 2. Bundesliga, DFB-Pokal und Sachsenpokal zum Einsatz. Dabei erzielte er zwei Treffer.
Keller verstärkt die Dynamo-Abwehr
Die SG Dynamo Dresden hat am Freitagmittag den nächsten Neuzugang für die Rückrunde vorgestellt. Innenverteidiger Thomas Keller wechselt bis Saisonende auf Leihbasis vom 1. FC Heidenheim nach Dresden und verstärkt den Defensivbereich der Schwarz-Gelben.
Der 26-Jährige bringt Erfahrung aus der Bundesliga, der 2. Bundesliga sowie aus internationalen Wettbewerben mit und soll in der Rückrunde zusätzliche Stabilität in die Abwehr bringen.
„Ich freue mich auf die Aufgabe in Dresden. Ich hoffe, dass ich meinen Teil für die Ziele unserer Mannschaft beitragen kann. Dynamo Dresden gehört in die 2. Bundesliga und wir werden alles dafür tun, dass dies auch in der neuen Spielzeit so ist“, sagte Keller zum Start in Dresden.

Sterner kehrt zu Dynamo zurück
Dynamo hat am Freitagvormittag die Rückkehr von Jonas Sterner bekanntgegeben. Der 23-Jährige wechselt bis Saisonende auf Leihbasis von Hannover 96 nach Dresden und kennt Verein, Trainerteam und Mannschaft bereits aus der Aufstiegssaison.
Sterner selbst betont, dass er sich in Dresden immer sehr wohlgefühlt habe und die gemeinsame Aufstiegssaison nachhaltig in Erinnerung geblieben sei. Umso mehr freue er sich, nun erneut für Dynamo auf dem Platz zu stehen und gemeinsam um den Erfolg zu kämpfen.

Dynamo stellt Sportchef Gonther vor
Am Freitagnachmittag stellt der Verein den neuen Sportgeschäftsführer Sören Gonther offiziell vor. Parallel nimmt die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Stamm die Vorbereitung auf die Rückrunde wieder auf.
Der Trainingsauftakt markiert den Beginn einer intensiven Phase. Bereits am Samstag reist Dynamo Dresden für acht Tage ins Trainingslager in die Türkei, wo die sportlichen Grundlagen für den Kampf um den Klassenerhalt gelegt werden sollen. Neben der sportlichen Arbeit auf dem Platz stehen Gespräche, Analysen und Kaderentscheidungen im Fokus.
Mit Gonther übernimmt ein neuer Verantwortlicher die sportliche Gesamtsteuerung. Der 39-Jährige startet seine Aufgabe in einer anspruchsvollen Situation: Dynamo ist Tabellenletzter, der Handlungsbedarf groß.
Stamm im Podcast: Mehr Konkurrenz für die Rückrunde
Bereits kurz vor dem Jahreswechsel hatte Cheftrainer Thomas Stamm bei „SCHWARZ GELB – Der Dynamo-Podcast“ klar gemacht, worauf es in der Rückrunde ankommt. Ein zentraler Punkt: mehr Konkurrenzkampf im Kader.
Stamm betonte, dass zusätzliche Optionen auf einzelnen Positionen bewusst eingeplant seien. Mehr Konkurrenz solle nicht lähmen, sondern antreiben. Ziel sei eine bessere Mischung im Kader – aus Stabilität, Variabilität und klarer Rollenverteilung. Das komplette Interview gibt es hier.
